Was darf man – was nicht

Ab 00.00 Uhr in der Nacht von Freitag (20. März 2020) auf Samstag (21. März 2020) gelten in Bayern Ausgangsbeschränkungen. Wichtig: dabei handelt es sich nicht um eine Ausgangssperre. Alle Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung kompakt im Überblick. FAQ bayerische Staatsregierung findet Ihr nachfolgend.

Ausgangsbeschränkungen in Bayern: Was ist weiterhin erlaubt?

  • Zur Arbeit gehen: Arbeitgeber werden allerdings dazu angehalten auf Home-Office-Varianten zu setzen.
  • Zum Arzt gehen: Allerdings werden Physiotherapie-Sitzungen nur im Notfall genehmigt.
  • Zum Einkaufen gehen: Weiterhin ist die Lebensmittelversorgung in Bayern gewährleistet. Söder und Aiwanger appellieren jedoch an die Bevölkerung, keine „Hamsterkäufe“ zu tätigen.
  • Zur Bank gehen: Weiterhin ist der Abhebe- und Auszahlungsverkehr an Bankautomaten gewährleistet. Ministerpräsident Söder warnt davor, massenhaft Bargeld abzuheben – dafür gebe es keinen Grund.
  • Spazieren gehen/Joggen gehen: Wenn möglich alleine – im Ausnahmefall gemeinsam mit Personen „desselben Hausstandes“ – sprich: der Familie.
    Lebensgefährten sehen: Weiterhin ist es erlaubt, den Lebenspartner zu besuchen.
  • Kinder sehen: „Die Wahrnehmung des Sorgerechts“ ist weiterhin erlaubt – beispielsweise, falls die Eltern getrennt leben und die Kinder dauerhaft bei einem Elternteil sind.

Ausgangsbeschränkungen in Bayern: Was ist verboten?

  • Alle Versammlungen werden verboten: Falls sich Menschengruppen in der Öffentlichkeit aufhalten, werden sie von der Polizei kontrolliert. Ohne entsprechende Begründung drohen Bußgelder von bis zu 25.000 Euro.
  • Gastronomische Betriebe, Bau- und Gartenmärkte sowie Friseure müssen schließen.
  • Das Verlassen des Hauses ist ohne Gründe, die unter „Was ist erlaubt?“ aufgeführt sind, nicht erlaubt.

Tipp: JA und NEIN -sehr detailreich aufgeführt
FAQ Bayerische Staatsregierung

Für Fragen haben die Behörden folgende Telefonnummern bereitgestellt:

Bayerische Staatsregierung, Bürgertelefon zum Thema Coronavirus: 089/122220 – Montag bis Donnerstag: 08-18 Uhr, Freitag: 08-16 Uhr
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege: 09131/6808-5101 – Montag-Freitag: 08-17 Uhr, Samstag-Sonntag: 10-16 Uhr

Euer Anliegen? info@ac-fs.de

Staatliche Hilfsangebote bzgl. Corona

  • Staatliche Hilfsangebote:
  • Für finanzielle Hilfen wird ein Sondervermögen von bis zu 10 Milliarden Euro eingerichtet
  • Um die wirtschaftlichen Folgen abzumildern, wird es eine Erhöhung der Ausfallbürgschaften (LfA), eine Erhöhung der Fördergrenzen (bisher: 50 Prozent bis 60 Prozent, neu: 80 Prozent bis 90 Prozent), Beteiligungsmöglichkeiten des Staats an Unternehmen sowie ein Soforthilfeprogramm für Betriebe aus Gastronomie, Handel und Tourismuswirtschaft sowie für Kulturschaffende geben.

Wichtige Links zum Thema Corona  mit umfangreichen Informationen und Antragsformularen für Unternehmer, Freiberufler, und Veranstalter:



Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft

Soforthilfeanträge senden an unsere zuständige Behörde für Freising/Oberbayern :
Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39 – 80538 München
Telefon: 089 2176-1166
E-Mail: soforthilfe corona@reg-ob.bayern.de
Internet: www.regierung.oberbayern.bayern.de


LfA Förderbank Bayern

Vereinigung Bayerische Wirtschaft e.V.

IHK München

 

 

Hilfe zur Kurzarbeit

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Für Arbeitgeber zur Antragsstellung und Verfahrensweise:
Hier direkte Link zur Bundesagentur für Arbeit

Für Arbeitgeber: hier PDF Dokumente zum Download
Merkblatt-8a  / Antragsformular